Englisch im Beruf.

Maßgeschneiderter Business English-Unterricht. praxisnah – individuell – intensiv.


Der Lernende im Mittelpunkt:
Zentrale Prinzipien meiner Geschäftsenglisch-Seminare.

 

 

Motivation durch die Relevanz der Inhalte, Lernen durch Praxisbezug.

Der von mir geleitete Unterricht ist in mancher Hinsicht kein traditioneller Lehrer-Schüler-Unterricht. Mein Unterricht zielt auf Eigeninitiative und Eigenantrieb im Lernprozess. Ein gewinnbringender Lernprozess entsteht durch eigene Motivation an der Sache sowie durch Orientierung an den Bedürfnissen der Teilnehmer/innen - nicht aber durch zwanghafte Prozeduren.

Der Unterricht ist inhaltlich an Themen festgemacht, die die Teilnehmer/innen beruflich und persönlich angehen. Eine genaue Analyse der Kurs- u. Teilnehmerstruktur führt in meinen Kursen somit dazu, dass der Unterricht neben aller gewünschten Anstrengung auch (und vor allem) Spaß macht. Dadurch, dass der Unterricht sich an der Lebenspraxis der Teilnehmer orientiert und somit unmittelbar Umsetzbares vermittelt, wird die Lernmotivation und damit die Leistung gesteigert: ein sich gegenseitig bedingender Prozess.

Lernen setzt Verstehen voraus, warum etwas gelernt werden soll.

Anspruchsvoller Unterricht ist durch Transparenz gekennzeichnet. Dies bedeutet, dass ich den Teilnehmern stets begründe, warum gewisse Inhalte in unserem Unterricht behandelt werden sollten. Es wird erläuternd dargelegt, inwiefern die Inhalte für die Teilnehmer relevant sind. Es widerspricht dem professionellen Rollenverständnis einer Lehrperson, einen Unterricht zu halten, der sich nicht bei den Lernenden legitimiert, sondern lediglich so verfährt, weil der Lehrer oder das Lehrbuch sagt, dass so verfahren werden müsse.

Effektives Sprachenlernen bedeutet, dass im Unterricht durchgehend in der Fremdsprache gesprochen wird. Dabei werden authentische Verwendungssituationen möglichst exakt simuliert.

Effektiver Sprachenunterricht ist sprechorientiert. Aufgrund verschobener Schwerpunkte im Vergleich zum Fremdsprachenunterricht der allgemeinbildenden Schulen orientiert sich mein Unterricht stärker an der Praxis.

"Eine Studie zum schulischen Englischunterricht ergab, dass pro Unterrichtsstunde alle Schüler zusammen genommen nur elf Minuten reden. Die Hälfte der 45 Minuten spricht der Lehrer." (DIE ZEIT Wissen, 26. Februar 2009, S.31)

Praxisorientierung des Unterrichts heißt daher z.B., dass die Teilnehmer in für sie relevanten Simulationen kontinuierlich "ins kalte Wasser geworfen werden", u.a. in eigens auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Rollenspielen. Die Erfahrung zeigt: nach einigen Übungsversuchen empfinden die Teilnehmer das Wasser als zunehmend wärmer, und sie gewinnen offensichtlich Freude daran, sehr bald schon messbare Fortschritte im Umgang mit der englischen Sprache an ihrem Arbeitsplatz zu machen. Praxisorientierung heißt auch, dass Grammatik nicht um der Grammatik willen behandelt wird, sondern ausschließlich als Mittel zum Zweck, etwa zur diplomatischeren feineren Ausdrucksweise in der Fremdsprache.

Ausrichtung an den jeweils spezifischen Bedürfnissen der Kursteilnehmer bedeutet:
Lernen anhand von eigens für Sie zugeschnittenen Materialien.

Dass mein Unterricht in besonderer Weise auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist, zeigt sich schon allein an der Tatsache, dass wir nicht mit einem Lehrbuch arbeiten werden. Vielmehr werde ich stets bemüht sein, vor dem Hintergrund des Sprachlich Notwendigen und des aus der Teilnehmerperspektive Wünschenswerten meinen Unterricht auf solches speziell erstelltes Lernmaterial zu stützen, welches dem jeweiligen aktuellen Lernniveau der Teilnehmer/innen entspricht. Alle Materialien sind systematisch strukturiert und ermöglichen nachhaltigen Lernerfolg. (Wenn Sie den Einsatz eines Lehrbuches wünschen, so kann dieses selbstverständlich integriert werden.)

Maßgeschneiderter Unterricht verfährt natürlich nicht nach vorgegebenen, oktroyierten Progressionsstufen z.B. eines Lehrplans. Vielmehr ist mein Unterricht von meiner Überzeugung gekennzeichnet, dass insbesondere die Teilnehmer selbst und deren Kenntnisse und Fremdsprachenverwendungssituationen den Bezugspunkt für Progressionsverläufe und –entscheidungen darstellen müssen. Hinzu kommt natürlich notwendigerweise die Expertise des Dozenten, der entscheidet, welcher Input bei welcher Zielgruppe zu welchem Zeitpunkt angemessen ist. Inwiefern ich diesen Anspruch umsetze, prüfe ich regelmäßig anhand von Rückmeldungen u.a. per detaillierter Feedback-Bögen.

Unterrichtsmaterialien sind von mir persönlich erstellt – zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse. Zusätzlich erhalten alle Teilnehmer von mir entworfene umfassende Materialien zu Referenzzwecken, die das im Unterricht Behandelte vertiefen und ergänzen und gezieltes Nachschlagen ermöglichen.

Lernen bedeutet nicht nur, Fehler möglichst zu vermeiden.
Lernen heißt auch, aus Fehlern zu lernen.
Sachliche Fehler müssen nicht zu menschlichen Enttäuschungen führen.

Qualitativ hochwertiger Unterricht ist zugleich fehlerorientiert und nicht fehlerorientiert. Das soll erstens heißen: im Erst- u. Zweitsprachenerwerbsprozess stellen Fehler ein natürliches und notwendiges, sogar hilfreiches Phänomen dar. Vor allem aufgrund von Fehlern und deren ausführlicher und deutlich strukturierter Verbesserung kann individueller Fortschritt erreicht werden. Durch jede professionelle Korrektur eines Fehlers wird die individuelle Kompetenz des Lernenden erhöht. – Zweitens: Und insofern ist mein Unterricht nicht fehlerorientiert: Fehler werden nicht als etwas Negatives, sondern als etwas Positives verstanden. Dies hat besonderen Einfluss auf die Behandlung von Lerner-Fehlern. Mein Unterricht steht dafür, dass erwachsene Lernende keinen Gesichtsverlust fürchten müssen, wenn eine Äußerung in der Fremdsprache fehlerhaft oder im simulierten Kontext unangemessen erscheint.

Mein beständiges Bestreben ist es, dass sachliche Fehler in meinem Unterricht nicht zu menschlichen Enttäuschungen führen, sondern zu ausführlichem, korrektem Input für alle Teilnehmer/innen und damit zu individuellem als auch zu kollektivem Lernfortschritt. Man könnte auch sagen: Fehler werden in etwas Positives gewendet, zu korrektem Input verarbeitet. So führen sie zur Konsolidierung bzw. Vertiefung von Wissen über die Fremdsprache.

Lernen zu Lernen: Unterricht muss zeigen, wie man lernt. Mein Unterricht leitet zur Eigeninitiative u. Selbständigkeit im Spracherwerbsprozess an.

Natürlich, eine Sprache zu lernen ist eine aufwändige und anstrengende Tätigkeit. In meinem Unterricht werden deshalb viele (metasprachliche) Erklärungen eingefügt. Angesichts der häufig proklamierten "Wissensgesellschaft" und des Begriffes vom "Lebenslangen Lernen" vertrete ich die Ansicht, dass fremdsprachlicher Unterricht auch dazu anleiten und befähigen soll, sich immer mehr Wissen selbständig anzueignen. Somit ist das erklärte Ziel meines Unterrichts, dass die Teilnehmer lernen, gezielt ihre beruflichen und die darauf gründenden sprachlichen Bedürfnisse zu erkennen und zu artikulieren, sich also "vom Lehrer jeweils das Wissen zu holen", das sie für ihre gegenwärtige Situation benötigen.

Fordern und Fördern.

Die Lernatmosphäre kurz charakterisiert: mein Bestreben ist es, die Teilnehmer/innen sowohl zu fördern als auch zu fordern.

Professionalität scheut keinen Vergleich.

Der von mir geleitete Unterricht scheut keinen Vergleich und keine konstruktive Kritik. Weit über tausend archivierte Feedback-Bögen vermögen die genannten Aspekte meines Unterrichts zu bestätigen. Jedes Semester bitte ich um persönliche Rückmeldungen; dies erlaubt mir, mich beständig exakt an den Bedürfnissen meiner Klienten zu orientieren.

Nach Prädikatsabschluss des 1. und 2. Staatsexamens für das Lehramt für die Sekundarstufen II und I in Anglistik, Wirtschaftswissenschaften/Politik und Erziehungswissenschaft (jeweils Note "sehr gut") bleibe ich weiterhin am Puls der Wissenschaft: insbesondere durch eine Promotion am Fachbereich Anglistik / Philosophische Fakultät der Universität Siegen, welche(r) im SPIEGEL-Ranking* aller deutschen Universitäten den ersten Rang belegte. Dissertation wie Disputation wurden ebenso mit "sehr gut" bewertet.

Die Dissertation trägt den Titel "Aware of Collocations. Ein Unterrichtskonzept zum Erwerb von Kollokationskompetenz für fortgeschrittene Lerner des Englischen" und wird bei Peter Lang (Internationaler Verlag der Wissenschaften) in Frankfurt am Main in der Reihe "Theorie und Vermittlung der Sprache" verlegt. ISBN 978 363 161 7410. Im Folgenden der Buchklappentext:

Lerner des Englischen sind potenziell mit Zehntausenden von Kollokationen in der Zielsprache konfrontiert. Wie können Lerner dahingehend gefördert werden, das Phänomen bzw. Problem „Kollokation“ zunehmend selbständig zu beherrschen? Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss einer eigens konzipierten Lehrintervention auf die Entwicklung eines Bewusstseins (awareness) für die Problematik von Kollokationen, auf die Entwicklung von Strategien zur Lösung von Kollokationsproblemen sowie die Produktion angemessener Kollokationen. Diese für fortgeschrittene Lerner konzipierte Intervention vermittelt metasprachliches und strategisches Kollokationswissen und zielt auf eine veränderte Sprachlern- u. Sprachproduktionshaltung zur Schaffung günstigerer Bedingungen für selbständiges Weiterlernen.

 

*Spiegel Nr. 15/1999, auch in DIE ZEIT/Studienführer 2005/06 in der Spitzengruppe mit Bestnoten

"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück."
Benjamin Britten


©Thomas Müller.
Dozent für Geschäftsenglisch. Lehramt Gymnasiale Oberstufe Englisch u. Ökonomie.